Die neue Eiszeit beginnt!

Es ist bald soweit! Die neue Eiszeit beginnt!

Die Warriors werden in der Saison 2011/2012 an der OEHL (Obersteirische Eishockey-Ligen), Division I, teilnehmen. Sicherlich haben einige die Zeitungsartikel in den letzten Wochen verfolgt in denen die prekäre Situation zwischen OEHL und STEHV (Steirischer Eishockeyverband) angerissen, aber nicht erläutert wurde. (Hier geht's zur Online Ausgabe der Kleinen Zeitung vom 08.07.2011)

Viele Interessierte an der Landesliga fragten sich nun: „Um was geht es genau, bei der Auseinandersetzung zwischen der OEHL (Obersteirischen Eishockey Ligen) und dem STEHV (Steirischer Eishockeyverband)?

Kurz gesagt geht es um Macht und Einfluss, den der STEHV gerne auf die OEHL ausüben möchte, aber nicht kann. Es geht um Kompetenzstreitigkeiten, wo seitens des Verbandes gar keine Kompetenzen vorliegen können, da sich die OEHL immer als eigenständige Organisation gesehen hat und diesen Status auch vom Verband eingeräumt bekam.

Natürlich gab es zu Beginn eine Zusammenarbeit der OEHL und des STEHV, weil gewisse Synergien genutzt wurden (hockey-data, Medienzugang etc.). Diese Zusammenarbeit bekam aber erste Risse, als der STEHV begann, sich in die Abwicklung der Meisterschaften einzumischen, genauer gesagt, ging es um den EC Moose, der aus den Leobener Haien entstanden ist. Von der OEHL wurde zwei Spielern die Teilnahme verweigert, da es unschöne Vorgänge um den Buchhaltungsabschluss des Vorgängervereines gab. Diese Details zu erläutern würde zu weit führen!

Fakt ist (oder war), dass den Moose die Teilnahme an der LL-West 2010/2011 gestattet werden würde, sollte der Verein sich von den beiden „gesperrten“ Spieler trennen. Die Moose lehnten dies ab und das Erstrundenspiel gegen den EC M-Rast Wölfe wurde seitens der OEHL abgesagt. Der Verband setzte das Spiel aber, hinter dem Rücken des Obmannes der OEHL (Kohlhofer Joe), wieder an. Die Basis erhielt erste Risse, weil der Verband sich auch gegen die beiden Sperren aussprach und diese eigenmächtig aufhob, obwohl er dazu nicht berechtigt war!

Das Agreement zwischen OEHL und STEHV lautete von Anfang an, dass die OEHL als selbstbestimmte Liga, unter dem Dach des STEHV, agiert und von diesem auch kein Einfluss auf Entscheidungen der OEHL genommen werden darf! Dieses Übereinkommen war somit hinfällig.

Die OEHL zeichnet sich dadurch aus, dass die Entscheidungen, die Ligen betreffend von den Mannschaftsführern der Vereine getroffen werden und der Vorstand der Ligen, insbesondere der Obmann selbiger, als Moderatoren der Entscheidungsprozesse fungieren, aber kein Stimmrecht besitzen. Quasi ein Gegenmodell zu den verschiedensten Verbänden, in denen Gremien den Weg vorgeben, ob es den teilnehmenden Vereinen nun passt oder nicht!

Nachdem sich nun auch die beiden Nordligen (Brucker Ligen) aufgelöst haben, ergriff die OEHL die Initiative und bot den Vereinen einen Einstieg in die OEHL ein, um daraus eine „gesamt obersteirische Liga“ mit drei Leistungsklassen zu entwickeln. In diversen Sitzungen wurden die Zustimmungen der Vereine eingeholt und das Konzept „OEHL-neu“ entwickelt und realisiert. Die Vereine wurden, Ihrem Potential nach in Landesliga, Unterliga und Gebietsliga aufgeteilt. Ziel war und ist es, eine gewisse Ausgeglichenheit der Ligen herzustellen, damit die Mannschaften und Fans eine attraktive Meisterschaft zu sehen bekommen.

Der Verband sah sich nun unter Zugzwang und bot den Vereinen seinerseits eine Zusammenarbeit an, hatte aber kein funktionierendes, oder für die Vereine interessantes Konzept zur Hand. Somit stellten sich die Vereine auf die Seite der OEHL und deren Konzept. Für den Verband war somit der „Tatbestand“ einer wilden Liga gegeben und er wollte diese verhindern. Dazu wurden auch LH Voves, Landtagspräsident Wegscheider und der ÖEHV Präsident Kalt eingespannt, um die Liga zu verhindern. Der Verband wollte die Leobener Eiszeiten der OEHL, über politische Einflussnahme, für sich urgieren.

Vorangegangen war dieser Einflussnahme eine Austrittswelle, eines Großteiles der an der OEHL engagierten Vereine, aus dem STEHV. Zwanzig Vereine traten mit der gleichen schriftlichen Stellungnahme aus dem STEHV aus und nur den Leobener Haien wurde diese auch genehmigt. Den restlichen 19 Vereinen wurde die Abmeldung verweigert, mit der Begründung, die Austrittsfrist übersehen zu haben und der Mitteilung: Sie dürfen an keiner vom STEHV nicht anerkannten Liga teilnehmen.

Die OEHL hat zur Klärung dieser Frage auch einen Rechtsbeistand beigezogen, der der gleichen Meinung, wie die OEHL, ist. Es kann niemand dazu gezwungen werden, dort zu spielen, wo er nicht will. Auch der Versuch, die Eiszeiten zu blockieren, ging nach hinten los, da die OEHL (Kohlhofer Joe) einen gültigen Vertrag mit der Stadt Leoben über die Eiszeiten hat und nicht der STEHV.

Und wer würde es verstehen, wenn es Vereine gibt, die gerne spielen und dafür bezahlen würden, dies aber wegen Einflussnahmen von höchsten Stellen, nicht dürfen. Eine leere Leobener Eishalle wäre sicher kein gutes Argument für die Lokalpolitiker...

Die ganze Auseinandersetzung hat noch mehrere Ebenen, diese alle zu erläutern, würde aber den Rahmen sprengen. Vielleicht bringen einige Aspekte meines Artikels, etwas mehr Licht in die Kontroverse OEHL - STEHV, in der sich der Verband als nicht sehr fair erwiesen hat. Mit der Androhung, alle Eiszeiten zu blockieren und keine Schiedsrichter für die Spiele zu stellen, hat der STEHV Argumente für Meinungen geliefert, die sich ein jeder selbst machen muss.

(Quelle: www.aichfeld-woelfe.at)

Streitigkeiten hin oder her, die Warriors starten am 21.Oktober mit Beginn um 20.30 Uhr in der EH Kapfenberg gegen die Ice Park Rangers Langenwang in die neue Eiszeit!

Einigen Abgängen (Posch Patrick, Mosbacher Sebastian, Hermann Christof) stehen hochkarätige Neuverpflichtungen gegenüber (Winkler Anton, Breitler Georg). Auch der Trainerposten konnte hochkarätig nachbesetzt werden: Winter Bernhard wird uns hinter der Bande betreuen!

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die neue Saison, und hoffentlich finden wieder viele Fans den Weg zu unseren Spielen, die heuer zum Großteil in der Eishalle Kapfenberg ausgetragen werden!

(Hier geht's zum Spielplan.

 

 

Letztes Spiel

Tabelle Inlinehockey

# Mannschaft Sp S U N Diff P
1 EC Warriors 6 6 0 0 80 18
2 SG Blue Wings/Steelers II 6 5 0 1 39 14
3 EC Black Knights 5 3 0 2 17 9
4 EC Blue:Point Ice Pirates 7 3 0 4 14 9
5 Gösser Black Panthers 6 3 0 3 -2 9
6 Elcotec Austria 7 2 0 5 -45 6
7 EC Black Eagles 7 0 0 7 -103 0

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